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Kyaikto und der goldene Fels

Das handgeschriebene Ticket, bezahlt in US-Dollar, berechtigt zur Zugfahrt in der ordinary-class.

Wer genau hinschaut sieht, dass hier nicht mein Vor- und Nachname notiert sind, sondern 1. und 2. Vorname. Das liegt daran, dass in dieser Spalte des Reisepasses in Asien der Familienname steht.

Die Zugfahrt selbst ist auch sehr interessant. Aufgrund des schlechten Zustands der Gleise hüpft man entweder auf den Holzbänken bis zu 15 cm in die Luft oder wird seitwärts abwechselnd gegen die Nachbarn geschleudert.
Dass entgleiste Züge nichts ungewöhnliches sind, wundert mich nicht mehr.

In Kyaikto angekommen, kann man mit dem Pickup ins nächste Dorf, Kyaiktio, fahren. Von dort starten im Minutentakt LKW-grosse Pickups, die mit je 42 Passagiere beladen, die wilde Begstrasse hochschiessen.

Oben steht, hinter einer Kasse für Touris und viel heißem Pflaster, das nur barfuß betreten werden darf, der “Golden Rock”. Hauptsächlich Burmesen pilgern zu diesem heiligen Stein, der angeblich lediglich von einem Haar Buddhas vor dem Herunterfallen bewahrt wird.

Nach einer Stunde am Fels, geht es die gleiche Strasse wieder runter. Bevor der Zug zurück nach Yangon kommt, schaue ich mir noch Kyaikto an. Dies ist eines der vielen ähnlichen Häuser.

Für die Weiterfahrt gönne ich mir die upper-class. Es holpert genau so, aber die Sitze sind gepolstert.

Author

Raffael

Studiert Wirtschaftsinformatik in Leipzig