/ #University #Protest 

Hong Kong

Gleich nach der Landung gebe ich meinen Pass an den China Travel Service (CTS), der mir innerhalb von 4 Werktagen ein Visum fürs Festland besorgeen kann. Da ein Wochenende dazwischen ist, habe ich knapp 6 Tage in Hong Kong.

Am ersten Tag werde ich gleich Zeuge des jährlichen Protestmarsches für größere Unabhängigkeit Hong Kongs. Angeblich sind es weniger Teilnehmer als in den letzten Jahren, trotzdem sind die Straßen gut gefüllt und mein Bus fährt einen Umweg.

Nach dem ich mein Gepäck im yesinn, dem wohl bekanntesten Hostel Hong Kongs abgeladen und mich bei 7-Eleven gesrärkt habe, laufe ich entlang des Protestmarsches ins Zentrum und wieder zurück.

Verglichen mit Vietnam ist das Preisniveau doch sehr hoch und ich muss mir überlegen, wie ich meine Ausgaben in Grenzen halte.
Eine gute Lösung: Abendessen an der Uni. Für ca. 4€ bekommt hier jedermann Reis mit BBQ, allerlei Suppen, oder einen Gemüseteller mit Getränk.

Friedlicher Protest

Ein paar Banken-Türme

Jeden Tag schaue ich mir eine andere Ecke der Stadt an. In Kowloon, dem größten Teil von Hong Kong gibt es gutes Dim Sum, die chinesische Variante von Tapas. Allerlei Teigtäschchen, Krabbenbälle, usw.

Auch einen Bitcoin-Geldautomaten finde ich. Vor mir wird gleich das Klischee von einem zwielichtigen Gesellen bestätigt, der scheinbar unter Verfolgungsangst sein Bargeld ins Digitale konvertiert. Dem schließe ich mich an, und hole mir nach einem erfolgreichen Testkauf ein paar bits.

Mit denen kann ich anschließend meinen privaten Internetzugang bezahlen, um auch in China wie gewohnt auf meine Mails zugreifen zu können.

Hier findest Du alle Bilder.

Author

Raffael

Studiert Wirtschaftsinformatik in Leipzig