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Boot nach Mandalay

Früh morgens, oder spät abends - das Hotel habe ich mir hier gespart - trempe ich zur Anlegestelle von Nyaung U. Das Slow Boat des Inland Water Transport (IWT) sollte um 4 Uhr ablegen, hatte dann aber 7 Stunden Verspätung. Also verbringe ich den Morgen mit drei Leidensgenossen am Hafen. Die anderen Bootsunternehmen versichern uns, dass das Slow Boat nicht kommt und würden uns gerne für den doppelten Preis transportieren.

Das IWT Büro gibt Auskunft zur Verspätung: Aufgrund des niedrigen Wasserstands ist das Boot auf eine Sandbank gefahren. Wir warten.

Dieses Gefährt bringt Zement vom “Hafen” in die Stadt. Eine Motorhaube ist unnötiger Luxus.

Bei einem Strandspaziergang finde ich die städtische Wasserversorgung.

Von den Klippen aus, wo Einheimische mich zum Tee einladen, gibt es einen guten Ausblick über eine etwas begrüntere Tempellandschaft, die sich hinter Nyaung U versteckt.

Später folgt dann noch ein richtiges Teehaus-Frühstück. Gebäck mit Zucker-Kokos-Füllung und Instant-Kaffee mit süßer Kondensmilch.

Nach einem Marktbesuch, frischer Wassermelone und weiterem Warten im Teehaus kommt endlich das Boot.

Wir machen es uns auf dem Oberdeck des leeren Bootes gemütlich. Die Bar verpflegt uns zwei Tage lang für 7$ p.P.

Auf nach Mandalay!

Die Landschaft war nicht so aufregend, daher nur ein Foto.

Dieser Typ bewacht übrigens das stille Kämmerlein.

Author

Raffael

Studiert Wirtschaftsinformatik in Leipzig